head

line decor
  
line decor
 
 
 
 
   

Galerie

Mit Berichten und Bildern von unseren Reisen

trutnov 1. Besuch in Trutnov - August 2009

mehr / weniger anzeigen

Strahlender Sonnenschein begleitete uns auf den Reisen zu und um unserer tschechischen Partnergemeinde am Rande des Riesengebirges.

Außer einem Besuch beim Bürgermeister Iwan Adamec, sowie Besichtigung der Stadt, gehörten auch Fahrten in die Felsen von Aderspach, zur Schneekoppe und zum "Kloster Baunau" (Broumov).
Die "Grüne Mühle" durfte genauso wenig fehlen, wie die "Hoffmanns-Baude" oder ein Abstecher zum Freizeitgelände "Dolce".
 
Der Besuch beim Krkonoše Orchester war ein weiterer Höhepunkt unserer Reise. Natürlich auch mit Mitbringsel für die Orchestermitglieder: "Ahle Wurscht" aus Lohfelden und Erinnerungsfoto ihres Konzertes in Lohfelden. Als Dankeschön gab es zwei zünftige Blasmusik-Ständchen  – nur für uns allein. 

Bilder von der Fahrt:  

Trutnov-Stadt - Adersbach - Schneekoppe - Broumov - Grüne Mühle - HoffmannsBaudeDolce

2. Besuch in Trutnov - August 2012

mehr / weniger anzeigen

Erneut haben wir unsere Partnerstadt  Trutnov in Tschechien besucht.

Es sollten neun abwechslungsreiche Tage werden, gepaart mit Ausflügen in die Umgebung. Das am Ende nur acht Tage daraus wurden, ist dem schlechten Wetter am letzten Tag geschuldet, der demzufolge als Abreisetag genutzt wurde.

Mit zwei Minibusen starteten wir Samstagfrüh (25. August) und hatten außer für elf Personen Reisegepäck, wie üblich, auch wieder ein Gastgeschenk und unser digitales Equipment mit an Bord.

Die Reiseroute führte über Friedland - Leipzig – Dresden – Görlitz /Zgorzelec - Jelina Gora - Kamienna Gora nach Trutnov. Lieber wären wir über Kowary via Mala Upa nach Trutnov eingereist. Doch die Bergstrecke war Grund einer Sportveranstaltung gesperrt.
Die erste ausgedehntere Pause gönnten wir uns an der BAB-Raststätte "Oberlausitz" und in Zgorzelec (poln. Seite von Görlitz) wurde vorsichtshalber aufgetankt. Durch die Umleitung über Kameinna Gora war die Ankunft am Hotel Krakonoš etwas später als angedacht. Dennoch war nach Zimmerbezug und einem erfrischendem Duschbad noch reichlich Zeit, um erste Eindrü­ke von Trutnov einzufangen. Das ideale Reisewetter, Sonnenschein bei Temperaturen um die 24°, setzte sich entgegen der Wetterprognose in Trutnov fort. Ein Grund, das Abendessen auf der Terrasse des Hotels bei hauseigenem Bräu bis spät in die Nacht zu genießen.

Bewährtes aus vorherigen Reisen wurden auch diesmal übernommen und die Ziele für den nächsten Tag am Abend zuvor begesprochen und je nach Wetterlage am nächsten Morgen beim Frühstück entschieden.

So war für Sonntag, den 26. August, eine der Wirkungsstätten des Bildhauers Matthias Bernhard Braun (1684 – 1738), der Skulpturenpark Betlém angesagt. Zu diesem Park gehört u.a. auch die Darstellung einer Krippe, von der das Gebiet seinen Namen Betlém (Bethlehem) erhielt.
Es liegt in einem Waldgebiet zwischen den Orten Zirec, Hřibojedy und Stanovice, das wiederum unmittelbar neben Kuks liegt.

In Kuks selbst besuchten wir das bekannte Hospital der "Barmherzigen Brüder" mit der Kirche der "Allerheiligsten Dreifaltigkeit".

In diesem außergewöhnlichen barocken Komplex darf man die Allegorien der Tugenden und des Lasters von Matthias Bernard Braun, die Kapelle, die Barockapotheke "Zum Granatapfel" als auch die Gruft der Familie Sporck besichtigen.

Die einzigartige Skulpturen-Serien des Bildhauers Braun mit je 12 Figuren der Tugenden und des Lasters, der Riesenengel des glücklichen und des unglücklichen Todes sowie die acht Seligkeiten der Bergpredigt sind in einer Halle untergebracht. Auch das "Pharmazeutische Museum", in diesem Bereich einmalige tschechische Institution, befindet sich im Gebäude.
Hier, wie sowohl in der Umgebung, entstand durch jenen M.B. Braun und dessen Schüler ein großes Zentrum barocker Plastiken. In Trutnov steht von ihm, respektive seinen Schülern, die Figurengruppe der "Hl. Familie" sowie die "Nepomuk-Statue".

Der Nachmittag wurde im Garten der Sporkuv-Mühle am Rande von Kuks mit leckerem Palatschinken und Kaffee gekrönt."

Auf der Rückfahrt gen Trutnov passierten wir einen kleinen aber feinen Park in Ẑireĉ, dessen Anmut wir uns nicht nehmen lassen wollten. Wie sich Dank des deutschsprechenden Haus- und Hofmeisters herausstellte, ist Park und Kapelle Teil eines geriatrischen Rehabilitationszentrums. Er erklärte uns auch die zum Teil exotischen Park-Gehölze und schloss voller Stolz auch noch die "Kapelle des hl. Josephs" nur für uns zur Besichtigung auf.
Abschluss des 1. Tages krönte das Abendessen auf der Terrasse des Krakonoš bei gleichnamigen Pivo.

Da das Wetter entgegen der Prognose immer besser wurde, stand für Montag, den 27. August, eine Fahrt zur Felsenstadt Adršpach (Adersbach) und/oder zum Kloster Broumov fest.
Da ein Teil der Gruppe schon mehrfach in Adršpach war, teilten wir uns auf und so besuchte die andere Hälfte Broumov. Gemeinsam wurde sich zum Kaffee und Palatschinken in der 34km (von Adersbach) bzw. 56 km (von Broumov) entfernten Zelený Mlýn, der "Grünen Mühle" verabredet. Fast zeitgleich trafen beide Gruppen ein, um in der Abendsonne sitzend die Erlebnisse vom Tage zu erzählen.

Weitere Ausflüge ins Umland erfolgten nach Vrachlabi, Pec pod Sněžkou, Špindlerův Mlýn, mit der Seilbahn auf den Cerna hora (1299m), nach Dolce und eine Eisenbahnfahrt nach Teplice nad Metuji.

Berichte mit Bildern in Bälde.

 

berg Besuch in Berg im Drautal - Juni 2010

mehr / weniger anzeigen

Regen mit Schnee gemischt, so war das Wetter, als es durch die Tauern ging. Doch spätestens nach erreichen des oberen Drautals hörte das schlechte Wetter schon merklich auf und bereits beim Empfang in unserer Partnergemeinde Berg im Drautal durch die Wirtsleute vom Café Hassler, lugten erste kleine blaue Himmelsfetzen durch die noch schwere Wolkendecke.

Aber schon am nächsten Tag hatten wir das für uns PC-Senioren gebührende tolle Wetter, genau so, wie beim Besuch in Trutnov.
 
Der erste Tag (Montag d. 21.06.10) galt zunächst einmal unserer Partnergemeinde Berg i. Drautal und ihrer unmittelbaren Umgebung.
 
Es folgte der Weissensee am Dienstag. 

Das Gailtal, verbunden mit leckerem Forellenschmaus und anschließend hoch auf die Sonnenalpe, auf das Nassfeld mit Besuch der Watschiger Alm, waren das Mittwochsziel.
  
Am Donnerstag folgte eine Wanderung von der Emberger Alm auf dem Höhenweg in ca. 1800 m üNN hinüber zur Oberberger Alm, bei der ein Teil der Gruppe den Weg über den Knoten (2206m) wählte. Zurück ging auf dem unteren und leider wesentlich unangenehmeren Weg wieder zur Emberger Alm, respektive direkt nach Berg.

Von der Emberger Alm bot sich ein wunderbares Berg-Panorama, das wir hier gerne zeigen wollen.

Das Maltatal mit seinen Wasserspielen, die Kölnbreinsperre sowie einem Bummel in Gmünd beanspruchte den Freitag.

Maria Luggau im Lesachtal schloss unseren Partnerschaftsbesuch mit einem gemütlichen Ausklang am Samstagabend im "Hassler" ab.

Der Sonntagmorgen begann bei einem ruhigen Frühstückt, bevor die erste Gruppe und um 9:30 Uhr und die letzte eine Stunde später die Heimreise antraten.
  
Waren tagsüber unsere Füße in "Berg und Umgebung" gefordert, so wurden ab späten Nachmittag die Genusszonen des Gaumens auf vielfältigste Art betört. Abends mussten die Kehlen herhalten, die abwechselnd mit Gesang, Obstler und Blödeleien beschäftigt wurden. Da wir unsere eigene Kapelle incl. Meister mit dabei hatten, sorgten wir nicht nur für die eigene gute Stimmung, sondern gewannen jeden Tag einen neuen Fan aus Berg hinzu. Familie Hassler trug gekonnt zur guten Stimmung bei, während Marianne mit ihrem Charme uns bestens bediente.

Und hier die Teilnehmer unserer Fahrt nach Berg i. Drautal 

Panorama von der Emberger Alm


alcala
Besuch in Alcalá la Real - Mai 2011

mehr / weniger anzeigen

Nach ruhigem Hinflug landete die airberlin-Boing 737 am 10.Mai 2011 um 8:30 Uhr auf dem Aeropuerto Malaga . Bereits eine Stunde später stand uns ein 9-Sitzer Minibus für 10 volle Tage Andalusien zur Verfügung, denn unser Rückflug sollte erst am 19.05. um 20:45 Uhr starten.
 
Nach einer kleinen Stadtrundfahrt durch Malaga ging es dann auf der Autobahn (Autovia) bis Moreda de Zafayona - ca. 30 km vor Granada. Dort wurde die Autovia verlassen und durchs bergige Hinterland führte die Strecke weiter über Montefrio in unsere Partnerstadt "Alcalá la Real". 
Das Hotel Torrepalme war nun das Domizil für unseren Aufenthalt in Andalusien und zugleich Ausgangspunkt für unsere Unternehmungen in den kommenden Tagen

Erster und zweiter Tag galt ganz der Stadt Alcalá la Real und seiner Festung "La Mota". Unser Panorama zeigt beides, die Stadt, die sich von Nord über Ost nach Süd um den Berg schlängelt und die Festung, die auf einem Hügel hoch über der Stadt ragt. Von hier hat man tolle Blicke über Stadt (weiteres Panorama) sowie über die Sierra Sur und bei einigermaßen klarem Wetter auch auf die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada.
  
Excelent gespeist wurde am zweiten Tag, Mittwoch dem 11. Mai, allerdings in den Bergen der Sierra Sur, bei Mercedes auf ihrer Finca in La Quinta de Charilla, etwa 15 km von Alcalá entfernt.

Donnerstag, 12.Mai: Am Vormittag Begrüßung durch die Bürgermeisterin Elena Víboras Jiménez im Sitzungssaal des Parlamentes. Dies gab uns Anlass, ein Gastgeschenk zu überreichen. Anschließend noch ein kleiner Bummel durch Alcalá und dann zum Café-Trinken in das 60 km entfernte Granada.
.  
Freitag der 13. hatte für uns keine besondere Bedeutung, sondern vielmehr ein ganz normaler Tag, an dem das umzusetzen war, was wir beim Frühstück besprochen hatten: In den Nationalpark Sierra Nevada zu fahren, gepaart mit einem Picknick unterwegs. Mit reichlich Rioja, Jamon und Queso im Gepäck, ging die Fahrt über Ermita Nueva (Queseria) nach Granada. Von dort weiter auf der A-395 bis auf 2300m üNN hoch in die Sierra Nevada.
Auf der Rückfahrt dann ein Abstecher an die Staumauer des Rio Genil, wo wir unser geplantes Picknick genossen. Abschließend noch ein kleiner Spätnachmittagsbummel durch die Altstadt von Granada. 

Und wie an jedem Abend, der Ausklang des Tages im "el olivo". Ein uriges Speiselokal in Alcalá, mit angrenzender kleiner Parkanlage und einem super Personal. Das Ende eines solchen Ausklangs erreichte bei sommerlichen Temperaturen nicht selten die Mitternacht.

Samstag, 14. Mai: Herrliches Wetter und wenig Straßenverkehr zu erwarten. Also auf zu den Berberaffen, zum Felsen von Gibraltar. Mittlerweile darf man nicht nur auf den Felsen, sondern auch in dessen Katakomben. Bei einigermaßen klarer Sicht bietet sich vom Felsen ein tolles Panorama (Marokko - Spanien)

Sonntag 15. Mai: Keine Wolke am Himmel, ein Grund mehr, bei diesem herrlichen Wetter in das nur knapp 110km entfernte Córdoba zu fahren, um die berühmte Mezquita (Kathedrale) und Altstadt zu besichtigen. Bei über 30° im Schatten und dem Gefühl, die komplette Provinz ist aus gleichem Grund in Córdoba, schlängelnden wir ohne jede Hektik durch die Besuchermassen mit. Es war im Nachhinein ein Fehler, Sonntags nach Córdoba zu fahren, wäre aber auch einer gewesen, es nicht getan zu haben.  

Montag 16. Mai: Ruhetag, ein Jeder für sich und alle zusammen. So trafen wir uns wieder beim Bummeln und Einkaufen in Alcalá

Dienstag, 17. Mai und erstmals seit unseres Aufenthalts in Alcalá stand bereits schon vor dem Frühstück der Tagesplan fest. Heute wollten wir in die Alhambra, eine der berühmtesten Stadtburgen, die auf dem Sabikah-Hügel von Granada steht. An dieser Stelle über die Alhambra zu schreiben, käme Eulen nach Athen tragen gleich. Nur soviel: Unbedingt zeitig die Eintrittskarten reservieren, denn  es gab während unserer 11 Tage Aufenthaltsdauer eben nur diesen einen Tag, eben der 17.5. für den Besuch. Und darin nur zwei Zeiten, entweder früh um 8 Uhr oder am frühen Abend um 19 Uhr. Wir entschieden uns für den Abend, an dem noch über 200 Besucher mit uns auf den Einlass in die Nasriden-Paläste warteten.
Auf eine Führung wie auch eine zu große Gruppe (> 10 P.) sollte man ruhig verzichten. Drei Stunden, die sich lohnen, mindestens für den Besuch einplanen. Allein der Generalife mit seinen herrlichen Gärtenund die Festungsanlagebenötigen schon diese Zeitspanne. Diese darf man ohne Zeitangaben den ganzen Tag hindurch bewundern. Nur das Herzstück der Alhambra, die Nasriden-Paläste, können einzig und allein zu den auf dem Ticket gedruckten und vorher festgelegten Zeiten besichtigt werden.

Mittwoch, 18. Mai: Kann es noch eine Steigerung zur Alhambra geben? Nicht nur diese Frage stellte sich uns während des Frühstücks, sondern auch, was machen wir heute, dem Tag danach.  Antwort: Die Städte Úbeda und Baezabesuchen. Sie liegen etwa 130km nördlich von Alcalá und stehen seit 2003 auf der Liste als Weltkulturerbe der UNESCO.
Nicht nur gut zu wissen, dass die Einheimischen von Úbeda gern Süßigkeiten im dortigen Kloster "St. Ana" einkaufen, sondern auch Kulturdenkmäler aus der Kernzeit der spanischen Renaissance sehen zu dürfen, war Anlass genug, einmal hin zu fahren.

Roscos ist so eine typisch andalusisches Süßigkeit (Dessertgebäck), ein in Olivenöl ausgebackener Aniskringel. Und genau diesen wollten auch wir einmal am Klosterschalter kaufen. Der Roscos wurde uns durch eine Drehtür gereicht, ohne dabei einen Klosterinsassen sehen zu können. Doch dafür bekamen zwei bewundernswerte Altstädte, deren Bauwerke zum Teil aus dem 16. Jh stammten, wie u.a. das "Universitätsgebäude der Erleuchteten von Beaza". Die Kapelle "El Salvador" und der "Palast Deán Ortega" in Ùbeda stammen aus gleicher Epoche. Auch die berühmte Fleischerei "Antigua Carnicería" an der "Plaza del Populo", wo auch der "Löwenbrunnen" steht, entging uns nicht.

Donnerstag,  19. Mai: Auch diese schöne Zeit in Andalusien ging einmal zu Ende und so hieß es heute Abschied nehmen von Alcalá la Real. Doch zum Trost blieb uns quasi noch der volle Tag erhalten, denn unser Flieger startete erst um 20:45 Uhr.So genossen wir das Frühstück in gewohnter Ruhe und Dauer, bevor sich von den inzwischen liebgewonnenen "Alcalánern" verabschiedet wurde. Den Minibus ein letztes mal bepackt und ab nach Málaga.

Rechts und links der Strecke letzte Blicke auf bereits Bekanntes. Es war Mittagszeit und über
Málaga lag eine geschlossene Wolkendecke, die uns zuliebe aber hin und wieder aufriss. 
Eine kleine, aber interessante Rundfahrt durch Málaga bot nochmals die volle Blütenpracht Andalusiens, wie zum Beispiel die nur zu dieser Zeit blühenden
Jacaranda-Bäume. Im Westen Málagas fuhren wir auf der Calle Bolivia einige km parallel zum Strand. Fortgesetzt wird dies durch die Avendia de Salvador Allende, von der uns eine Seitengasse zum "Restaurante Hermanos Muñoz" in der Paseo Maritimo del Pedregal führte.  Nicht nur die Wassertemperatur wurde am Strand getestet, sondern auch die letzte Mahlzeit in Andalusien genossen.

Ohne Hektik und frei von Stress ging es nun quer durch ganz Málaga Richtung Flughafen, wo in unmittelbarer Nähe des
Aeropuerto de Málaga wir den Minibus abgaben, der uns treue Dienste erwiesen hatte.
Pünktlich um 20:45 Uhr starte der Flieger Richtung Heimat.

Fazit: Wer nicht zum Baden in den Süden Spaniens reisen, sondern Kultur, Blütenpracht und die Einwohner Andalusiens kennenlernen möchte, der sollte dies im Mai tun.
Alcalá la Real, unsere Partnerstadt, bietet nicht nur freundliche Einwohner, sondern auch Kultur und Blütenbracht dazu und liegt für Ausflüge - siehe oben - nahezu ideal.

Die Teinehmer der Alcalá - Reise

 

alcalaTagesausflug nach Alsfeld - Juni 2015

mehr / weniger anzeigen

Einer guten Idee ist es egal, woher sie kommt. Und so wurde in der kleineren Senioren-Gruppe während der Übung für eine Bildretusche, zu der die Vorlage ein Foto des historischen Rathauses von Alsfeld diente, eine solche Idee geboren. Nämlich raus aus der digitalen und wieder einmal alle gemeinsam hinein in die reale Welt tauchen.

Unsere Reiseziele waren bisher Lohfeldens Partnerstädte Trutnov, Berg i. Drautal oder Alcalá la Real. Doch diesmal wollten wir vor der Haustüre bleiben und entschieden uns für einen Ausflug in das osthessische Bergland nach Alsfeld (Bildergalerie).

Alsfeld mit seinem historischem Rathaus in der Altstadt und den bis aus zu sieben Jahrhunderten bestehenden Fachwerkhäuser, sowie einem der ältesten Häuser Deutschlands, wurde Grund dessen 1975 zur "Europäischen Modellstadt" erklärt.
Was lag also näher, als ein Tagesausflug an den nördlichen Rand des größten geschlossenen Basaltmassivs Europas, dem Vogelsberg.

Mit dem Hessenticket in der Tasche fuhren wir per Bus und Bahn gemütlich nach Alsfeld. Angekommen ging es zunächst bei doch recht kühlen Sommertemperaturen „per pedes“ vom Busbahnhof in die historische Altstadt.
Busbahnhof insofern, da wir vom Bahnhof Treysa mit einem vorbestellten Anruf-Sammel-Taxi die Weiterfahrt nach Alsfeld fort setzten.

Mittagszeit und leichtes Magenknurren ermahnten an eine feste Nahrungsaufnahme.

Und welch Zufall. Neben dem Rathaus fanden wir sogleich ein entsprechendes Restaurant, den Kartoffelsack, mit eigens für uns reservierten Plätzen.
Hanne hatte alles, ob Fahrkarten oder Mittagessen, von zu Hause aus vorbereitet.

Eine etwas andere Gastronomie, so beschreibt er sich selbst, jener Kartoffelsack, erwartete uns. Eine Gastronomie, bei der sich (fast) alles um die Kartoffel dreht. Doch trotz Kartoffel, es war für Jeden etwas dabei. Ob Fisch oder Fleisch, wir waren zufrieden.

Gut gesättigt startete anschließend ein geführter Stadtrundgang, dem sich uns noch zwei Schwaben aus Tübingen anschlossen. Über zwei Stunden wurden wir in der Altstadt von einem Abiturienten, der seine Sache exzellent machte, perfekt geführt. Keine Sehenswürdigkeit lies er aus und brillierte mit passenden Anekdoten wie ein Alteingesessener.

Auch die Sonne wagte es wieder, hervorzukommen, sodass dem kühlen Vormittag ein angenehm warmer Nachmittag folgte. Dies wiederum veranlasste uns zu Kaffee- und Eisbechergenuss im Freien.

Mit untergehender Sonne begann letztlich unsere Heimreise, die Grund Bundesbahn erst mit 20 minütiger Verspätung in Treysa fortgesetzt wurde. Doch wir waren so gut drauf, dass es uns überhaupt nichts ausmachte, dadurch auch noch den Anschluss an die Bus-Linie 37 nach Hause zu verpassen. Trotz Verspätung, so unsere Quintessenz, ist das Hessenticket für Tagesausflüge allemal eine gute und preiswerte Empfehlung.

 

 

Stand 14.08.2015

 


Sofern auf unseren Seiten Links zu anderen Seiten im Internet gelegt sind, gilt für alle diese Links:
Die PC-Senioren von Lohfelden als Gestalter dieser Internetpräsenz erklären ausdrücklich, dass sie keinerlei Einfluß auf die Gestaltungen und deren Inhalte der gelinkten Seiten haben. Deshalb distanzieren sie sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf ihrer Internetpräsenz und machen sich diese Inhalte auch nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf ihrer Internetpräsenz angezeigten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die bei ihnen liegenden Links im Internet führen.